Neurologische Störungen

Kognitive Dysphasie

Auch genannt: kognitive Kommunikationsstörung, kognitiv-kommunikative Störung

Bei einer kognitiven Dysphasie ist die Kommunikation durch Beeinträchtigungen kognitiver Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Handlungsplanung gestört. Die Sprache selbst ist dabei oft formal erhalten – erschwert sind das Verstehen von Zusammenhängen, das Beim-Thema-Bleiben und das situationsangemessene Kommunizieren.

Die kognitive Dysphasie – auch kognitive Kommunikationsstörung genannt – beschreibt Kommunikationsprobleme, die nicht primär in der Sprache selbst liegen, sondern aus einer Störung übergeordneter kognitiver Funktionen entstehen: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Handlungsplanung (Exekutivfunktionen) und soziale Wahrnehmung.

Abgrenzung zur Aphasie

Anders als bei der Aphasie sind Wortschatz und Grammatik oft weitgehend erhalten. Die Schwierigkeit zeigt sich vielmehr im Gebrauch der Sprache: rote Faden im Gespräch, angemessenes Reagieren, das Verstehen von Andeutungen, Ironie oder komplexen Zusammenhängen.

Mögliche Anzeichen

  • Abschweifen vom Thema, weitschweifiges oder unstrukturiertes Erzählen
  • Schwierigkeiten, einem längeren Gespräch zu folgen
  • Probleme beim Verstehen von Zusammenhängen, Ironie oder bildhafter Sprache
  • reduzierte Eigeninitiative oder fehlende Gesprächssteuerung
  • eingeschränkte Einsicht in die eigenen Schwierigkeiten

Ursachen

Typische Ursachen sind ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Schlaganfall (vor allem der rechten Hirnhälfte), Hirntumore oder beginnende demenzielle Erkrankungen.

Therapie bei melogo

Die Therapie verbindet kommunikative Übungen mit dem Training der zugrunde liegenden kognitiven Funktionen – etwa Strategien zum strukturierten Erzählen, zum Beim-Thema-Bleiben und zur Gesprächssteuerung. Auch die Beratung von Angehörigen ist ein wichtiger Baustein, da sie die Kommunikation im Alltag wirkungsvoll unterstützen können.

Häufige Fragen

Was ist eine kognitive Dysphasie?

Eine kognitive Dysphasie (kognitive Kommunikationsstörung) ist eine Kommunikationsstörung, die aus Beeinträchtigungen von Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Handlungsplanung entsteht. Die Sprache selbst ist oft formal erhalten.

Was ist der Unterschied zur Aphasie?

Bei der Aphasie ist die Sprache selbst gestört (Wortfindung, Grammatik). Bei der kognitiven Dysphasie sind Wortschatz und Grammatik oft erhalten, der angemessene Gebrauch der Sprache im Gespräch ist jedoch erschwert.

Wodurch entsteht eine kognitive Dysphasie?

Häufige Ursachen sind ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Schlaganfall (besonders der rechten Hirnhälfte), Hirntumore oder beginnende demenzielle Erkrankungen.

Ist eine kognitive Dysphasie behandelbar?

Ja. Die Therapie trainiert Kommunikation und zugrunde liegende kognitive Funktionen und bezieht Angehörige ein, um die Verständigung im Alltag zu verbessern.

Kognitive Dysphasie behandeln – persönlich in Mühlacker.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch – wir beraten Sie gerne zu Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.

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